Dominica II in Quadragesima ~ Semiduplex I. classis


Ad Matutinum    03-17-2019

Incipit
V. Dómine, lábia +︎ mea apéries.
R. Et os meum annuntiábit laudem tuam.
V. Deus in adjutórium meum inténde.
R. Dómine, ad adjuvándum me festína.
Glória Patri, et Fílio, * et Spirítui Sancto.
Sicut erat in princípio, et nunc, et semper, * et in sǽcula sæculórum. Amen.
Laus tibi, Dómine, Rex ætérnæ glóriæ.
Eröffnung
V. Herr, öffne +︎ meine Lippen.
R. Damit mein Mund dein Lob verkünde.
V. O Gott, komm mir zu Hilfe.
R. Herr, eile, mir zu helfen.
Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geist.
Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.
Lob sei dir, Herr, König der ewigen Herrlichkeit.
Invitatorium {Antiphona ex Psalterio secundum tempora}
Ant. Non sit vobis vanum mane súrgere ante lucem: * Quia promísit Dóminus corónam vigilántibus.
Ant. Non sit vobis vanum mane súrgere ante lucem: * Quia promísit Dóminus corónam vigilántibus.
Veníte, exsultémus Dómino, jubilémus Deo, salutári nostro: præoccupémus fáciem ejus in confessióne, et in psalmis jubilémus ei.
Ant. Non sit vobis vanum mane súrgere ante lucem: * Quia promísit Dóminus corónam vigilántibus.
Quóniam Deus magnus Dóminus, et Rex magnus super omnes deos, quóniam non repéllet Dóminus plebem suam: quia in manu ejus sunt omnes fines terræ, et altitúdines móntium ipse cónspicit.
Ant. Quia promísit Dóminus corónam vigilántibus.
Quóniam ipsíus est mare, et ipse fecit illud, et áridam fundavérunt manus ejus (genuflectitur) veníte, adorémus, et procidámus ante Deum: plorémus coram Dómino, qui fecit nos, quia ipse est Dóminus, Deus noster; nos autem pópulus ejus, et oves páscuæ ejus.
Ant. Non sit vobis vanum mane súrgere ante lucem: * Quia promísit Dóminus corónam vigilántibus.
Hódie, si vocem ejus audiéritis, nolíte obduráre corda vestra, sicut in exacerbatióne secúndum diem tentatiónis in desérto: ubi tentavérunt me patres vestri, probavérunt et vidérunt ópera mea.
Ant. Quia promísit Dóminus corónam vigilántibus.
Quadragínta annis próximus fui generatióni huic, et dixi; Semper hi errant corde, ipsi vero non cognovérunt vias meas: quibus jurávi in ira mea; Si introíbunt in réquiem meam.
Ant. Non sit vobis vanum mane súrgere ante lucem: * Quia promísit Dóminus corónam vigilántibus.
V. Glória Patri, et Fílio, * et Spirítui Sancto.
R. Sicut erat in princípio, et nunc, et semper, * et in sǽcula sæculórum. Amen.
Ant. Quia promísit Dóminus corónam vigilántibus.
Ant. Non sit vobis vanum mane súrgere ante lucem: * Quia promísit Dóminus corónam vigilántibus.
Invitatorium {Antiphon aus dem Psalterium, gemäß der Zeit des Herrenjahres}
Ant. Laßt es euch nicht fruchtlos sein, frühzeitig vor dem Tageslichte aufzustehen; * Denn eine Krone hat der Herr verheißen denen, die gern wachen.
Ant. Laßt es euch nicht fruchtlos sein, frühzeitig vor dem Tageslichte aufzustehen; * Denn eine Krone hat der Herr verheißen denen, die gern wachen.
O kommt doch, laßt uns vor dem Herrn frohlocken, laßt jubeln uns vor Gott, dem Urquell unseres Segens. Laßt uns vor ihm mit Lobgesang erscheinen, mit Psalmen ihn umjubeln.
Ant. Laßt es euch nicht fruchtlos sein, frühzeitig vor dem Tageslichte aufzustehen; * Denn eine Krone hat der Herr verheißen denen, die gern wachen.
Fürwahr, ein großer Gott ist unser Herrgott, ein König hoch erhaben über alle Mächte: und doch, der Herr weist nicht von sich sein Volk; denn seine Hand hält alle Erdengründe, und als sein Eigentum bewacht er auch der Berge Höhen.
Ant. Denn eine Krone hat der Herr verheißen denen, die gern wachen.
Sogar das Meer gehört ihm, weil er es geschaffen, und auch die Erde, die gebildet haben seine Hände. (kniend) Drum kommet, lasset uns ihm huldigen, und laßt vor Gott uns niederwerfen, laßt Dankestränen weinen uns vor unserem Herrn, der uns erschaffen. Ja, er ist unser Herrgott, wir aber sind sein Volk, von ihm genährte Schäflein.
Ant. Laßt es euch nicht fruchtlos sein, frühzeitig vor dem Tageslichte aufzustehen; * Denn eine Krone hat der Herr verheißen denen, die gern wachen.
Besonders heut, wollt' ja den Ruf des Herrn beachten: Seid nicht verstockt in eurem Herzen, wie einst bei der Empörung an dem Tage, da man mir nicht glaubte in der Wüste; da eure Väter mir nicht glaubten, mich erst prüfen wollten, obgleich sie doch gesehen hatten meine Werke.
Ant. Denn eine Krone hat der Herr verheißen denen, die gern wachen.
Durch vierzig Jahre mußt ich ärgern mich mit dieser Rotte und mir sagen: Sie bleiben stets verkehrten Sinnes. Sie aber wollten nicht auf meine Pläne achten, so daß ich nun schwur in meinem Zorne: Sie sollen nicht das Land betreten, das ich ihnen geben wollt' als Wohnung.
Ant. Laßt es euch nicht fruchtlos sein, frühzeitig vor dem Tageslichte aufzustehen; * Denn eine Krone hat der Herr verheißen denen, die gern wachen.
V. Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geist.
R. Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.
Ant. Denn eine Krone hat der Herr verheißen denen, die gern wachen.
Ant. Laßt es euch nicht fruchtlos sein, frühzeitig vor dem Tageslichte aufzustehen; * Denn eine Krone hat der Herr verheißen denen, die gern wachen.
Hymnus {ex Psalterio secundum tempora}
Ex more docti mýstico
Servémus hoc jejúnium,
Deno diérum círculo
Ducto quater notíssimo.

Lex et prophétæ prímitus
Hoc prætulérunt, póstmodum
Christus sacrávit, ómnium
Rex atque factor témporum.

Utámur ergo párcius
Verbis, cibis et pótibus,
Somno, jocis, et árctius
Perstémus in custódia.

Vitémus autem nóxia,
Quæ súbruunt mentes vagas:
Nullúmque demus cállidi
Hostis locum tyránnidi.

Flectámus iram víndicem,
Plorémus ante Júdicem,
Clamémus ore súpplici,
Dicámus omnes cérnui:

Nostris malis offéndimus
Tuam, Deus, cleméntiam:
Effúnde nobis désuper,
Remíssor, indulgéntiam.

Meménto quod sumus tui,
Licet cadúci, plásmatis:
Ne des honórem nóminis
Tui, precámur, álteri.

Laxa malum, quod fécimus,
Auge bonum, quod póscimus:
Placére quo tandem tibi
Possímus hic, et pérpetim.

Præsta, beáta Trínitas,
Concéde, simplex Únitas,
Ut fructuósa sint tuis
Jejuniórum múnera.
Amen.
Hymnus {aus dem Psalterium, gemäß der Zeit des Herrenjahres}
Durch alten heil'gen Brauch belehrt
Laßt uns das Fasten treu begeh'n,
Das in dem ganz bekannten Ring
Enthält der Tage viermal zehn.

Der alte Bund hat's längst geübt,
Auch die Propheten, und darauf
Hat Christus es geheiligt, er,
Der schuf und lenkt der Zeiten Lauf.

Laßt uns drum karger im Gebrauch
Von Reden, Essen, Trinken sein,
Von Schlaf und Scherz und strammer jetzt
Auf Wache steh'n in engen Reih'n;

Auch meiden, was uns Schaden bringt,
Daß es uns nicht den Sinn verführ';
Es finde keinen Raum in uns
Des schlauen Feindes Herrschbegier.

Laßt beugen uns des Strafes Zorn
Und vor dem Richter weinend steh'n,
Anrufen ihn in inniger Bitt'
Und sagen ihm in heißem Fleh'n:

Wir haben, Gott, durch unsre Tat
Beleidigt deine große Huld;
Gewähr' uns doch von oben her
Verzeihung unsrer ganzen Schuld.

Denk' dran, daß wir, gebrechlich zwar,
Doch deiner Hand Gebilde sind.
Gestatt' nicht, dass an deinem Werk
Ein anderer sein Rühmen find'.

Mach' los uns von der bösen Tat,
Vermehr' das Gut, das wir erfleh'n,
Daß hier und in der Ewigkeit
Wir stets bei dir in Gnaden steh'n.

Gewähr's uns, o dreieiniger Gott,
Du nie getrennte Einfachheit,
Daß segensreich den Deinen werd'
Die Übung dieser Fastenzeit.
Amen.
Psalmi cum lectionibus {Antiphonæ ex Psalterio secundum tempora}
Nocturn I.
Ant. Beátus vir
Psalmus 1 [1]
1:1 Beátus vir, qui non ábiit in consílio impiórum, et in via peccatórum non stetit, * et in cáthedra pestiléntiæ non sedit:
1:2 Sed in lege Dómini volúntas ejus, * et in lege ejus meditábitur die ac nocte.
1:3 Et erit tamquam lignum, quod plantátum est secus decúrsus aquárum, * quod fructum suum dabit in témpore suo:
1:3 Et fólium ejus non défluet: * et ómnia quæcúmque fáciet, prosperabúntur.
1:4 Non sic ímpii, non sic: * sed tamquam pulvis, quem proícit ventus a fácie terræ.
1:5 Ídeo non resúrgent ímpii in judício: * neque peccatóres in concílio justórum.
1:6 Quóniam novit Dóminus viam justórum: * et iter impiórum períbit.
V. Glória Patri, et Fílio, * et Spirítui Sancto.
R. Sicut erat in princípio, et nunc, et semper, * et in sǽcula sæculórum. Amen.

Ant. Beátus vir qui in lege Dómini meditátur.
Psalmen und Lesungen {Antiphonen aus dem Psalterium, gemäß der Zeit des Herrenjahres}
Nocturn I.
Ant. Wie glücklich ist der Mensch,
Psalm 1 [1]
1:1 Wie glücklich ist der Mensch, † der niemals mitläuft mit dem Frevlerhaufen und nicht stehen bleibt am Sünderwege, * sich auch nicht niederläßt, wo Missetäter sich versammeln,
1:2 Der aber Freude hat an dem Gesetze Gottes * und allezeit um sein Gesetz besorgt ist.
1:3 Ja, der wird wie ein Baum, der seine Wurzeln hat an Wasserbächen, * der reiche Frucht zur richt'gen Zeit hervorbringt,
1:3 Und dem kein Blättchen abfällt; * und alles, was er unternimmt, hat guten Fortgang.
1:4 Nicht also kann's den Frevlern gehen, nicht also, * sie sind im Gegenteil wie Spreu, die überm Boden vor sich her der Wind davontreibt.
1:5 Nein, Frevler können doch zum Glück empor nicht kommen, * und Sünder werden nicht zusammen bleiben mit den Gottesdienern.
1:6 Denn segnend anerkennt der Herr das Tun der Guten, * der Weg der Bösen aber endigt im Verderben.
V. Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geist.
R. Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.

Ant. Wie glücklich ist der Mensch, der um des Herrn Gesetz besorgt ist.
Ant. Servíte Dómino
Psalmus 2 [2]
2:1 Quare fremuérunt gentes: * et pópuli meditáti sunt inánia?
2:2 Astitérunt reges terræ, et príncipes convenérunt in unum * advérsus Dóminum, et advérsus Christum ejus.
2:3 Dirumpámus víncula eórum: * et proiciámus a nobis jugum ipsórum.
2:4 Qui hábitat in cælis, irridébit eos: * et Dóminus subsannábit eos.
2:5 Tunc loquétur ad eos in ira sua, * et in furóre suo conturbábit eos.
2:6 Ego autem constitútus sum Rex ab eo super Sion montem sanctum ejus, * prǽdicans præcéptum ejus.
2:7 Dóminus dixit ad me: * Fílius meus es tu, ego hódie génui te.
2:8 Póstula a me, et dabo tibi gentes hereditátem tuam, * et possessiónem tuam términos terræ.
2:9 Reges eos in virga férrea, * et tamquam vas fíguli confrínges eos.
2:10 Et nunc, reges, intellégite: * erudímini, qui judicátis terram.
2:11 Servíte Dómino in timóre: * et exsultáte ei cum tremóre.
2:12 Apprehéndite disciplínam, nequándo irascátur Dóminus, * et pereátis de via justa.
2:13 Cum exárserit in brevi ira ejus: * beáti omnes qui confídunt in eo.
V. Glória Patri, et Fílio, * et Spirítui Sancto.
R. Sicut erat in princípio, et nunc, et semper, * et in sǽcula sæculórum. Amen.

Ant. Servíte Dómino in timóre, et exsultáte ei cum tremóre.
Ant. Dient ja dem Herrn
Psalm 2 [2]
2:1 Was lärmen denn so laut die Horden, * und was für Wahnsinn brüten denn die Rotten?
2:2 Warum empören sich die Könige der Erde, und warum verschwören sich die Fürsten * dem Herrn zum Trotz und dem, den er gesalbt hat?
2:3 (Was schreien sie:) "Wir müssen sprengen ihre Ketten, * das uns von ihnen auferlegte Joch abschütteln?"
2:4 Der in dem Himmel wohnt, der lacht doch ihrer, * der Herr verhöhnt sie.
2:5 Doch einst fährt er sie an in seinem Grimme * und bringt in seinem Zorn sie ganz zum Zittern:
2:6 "Zum König bin ich doch bestellt von ihm auf seinem heil'gen Berge Sion * und soll von ihm euch dies Dekret verkünden:
2:7 So spricht der Herr zu mir: * Mein Sohn bist du, heute lasse ich dich aus meinem Schoß hervorgehen
2:8 Wie du's verlangst, so geb' ich dir die Völker zum Besitze, * zu deinem Eigentum die ganze Welt bis an die Grenzen.
2:9 Du kannst mit Eisenruten sie bezwingen * und wie ein Lehmgeschirr zermalmen.
2:10 Nun also, Völkerlenker, nehmt Verstand an, * laßt euch belehren alle, die ihr zu regieren habt die Erde.
2:11 Dient ja dem Herrn in Ehrfurcht, * oder furchtbar sollt ihr einst erbeben.
2:12 Nehmt Zucht und Ordnung an, damit ihr, wenn der Herr in Zorn kommt, * nicht ins Verderben stürzet und den richt'gen Weg verlieret!
2:13 Jawohl! Sein Zorn kann bald entbrennen: * wie glücklich werden dann die sein, die ihn zum Freunde haben.
V. Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geist.
R. Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.

Ant. Dient ja dem Herrn in Ehrfurcht, oder furchtbar sollt ihr einst erbeben.
Ant. Exsúrge,
Psalmus 3 [3]
3:2 Dómine, quid multiplicáti sunt qui tríbulant me? * multi insúrgunt advérsum me.
3:3 Multi dicunt ánimæ meæ: * Non est salus ipsi in Deo ejus.
3:4 Tu autem, Dómine, suscéptor meus es, * glória mea, et exáltans caput meum.
3:5 Voce mea ad Dóminum clamávi: * et exaudívit me de monte sancto suo.
3:6 Ego dormívi, et soporátus sum: * et exsurréxi, quia Dóminus suscépit me.
3:7 Non timébo míllia pópuli circumdántis me: * exsúrge, Dómine, salvum me fac, Deus meus.
3:8 Quóniam tu percussísti omnes adversántes mihi sine causa: * dentes peccatórum contrivísti.
3:9 Dómini est salus: * et super pópulum tuum benedíctio tua.
V. Glória Patri, et Fílio, * et Spirítui Sancto.
R. Sicut erat in princípio, et nunc, et semper, * et in sǽcula sæculórum. Amen.

Ant. Exsúrge, Dómine, salvum me fac, Deus meus.
Ant. Steh doch auf,
Psalm 3 [3]
3:2 Gott, was sind doch zahlreich schon geworden meine Quäler? * O wie viele sind es, die sich gegen mich empören?
3:3 Alles ruft mir schon entgegen: * "Nun wird auch sein Gott ihn nicht mehr retten."
3:4 Du jedoch, o Herr, du bleibst mein Anwalt, * du mein Ruhm, der mich schon oft gerettet.
3:5 Jedesmal, wenn ich so laut zu dir, o Herr, gerufen, * hast du mich erhört von deinem heil'gen Berge.
3:6 Drum bin ich, sobald ich mich zur Ruhe legte, eingeschlafen, * steh' gesund nun auf, denn du, o Herr, bist ja mein Anwalt.
3:7 Ich habe keine Angst vor all den Tausenden des Volks, die mich umringen. * Steh nur auf, o Herr, sei, o mein Gott, mir Retter.
3:8 Du kannst ja zerschmettern alle, die mich ungerecht verfolgen, * du kannst auch zerhau'n der Bösewichte Sinne.
3:9 Herr, bei dir ist immer Hilfe; * und nun steige auf dein Volk herab dein Segen.
V. Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geist.
R. Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.

Ant. Steh doch auf, o Herr; sei, o Gott, mir Retter.
V. Ipse liberávit me de láqueo venántium.
R. Et a verbo áspero.
V. O rett' mich aus den Schlingen derer, die mich fangen wollen.
R. Aus der Gefahr, die Schlimmes mir bereitet.
Pater noster, qui es in cælis, sanctificétur nomen tuum: advéniat regnum tuum: fiat volúntas tua, sicut in cælo et in terra. Panem nostrum quotidiánum da nobis hódie: et dimítte nobis débita nostra, sicut et nos dimíttimus debitóribus nostris:
V. Et ne nos indúcas in tentatiónem:
R. Sed líbera nos a malo.
Absolutio. Exáudi, Dómine Jesu Christe, preces servórum tuórum, et miserére nobis: Qui cum Patre et Spíritu Sancto vivis et regnas in sǽcula sæculórum. Amen.
Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name, dein Reich komme, dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden. Unser tägliches Brot gibt uns heute, und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
V. Und führe uns nicht in Versuchung:
R. Sondern erlöse uns von dem Bösen.
Absolution. Erhöre, o Herr Jesus Christus, die Bitten deiner Diener und sei uns gnädig, der du mit dem Vater und dem Heiligen Geist lebst und regierst in alle Ewigkeit. Amen.

V. Jube, domne, benedícere.
Benedictio. Benedictióne perpétua benedícat nos Pater ætérnus. Amen.

Lectio 1
De libro Génesis
Gen 27:1-10
1 Sénuit autem Isaac, et calligavérunt óculi ejus, et vidére non póterat: vocavítque Esau fílium suum majórem, et dixit ei: Fili mi! Qui respóndit: Adsum.
2 Cui pater: Vides, inquit, quod senúerim et ignórem diem mórtis meæ.
3 Sume arma tua, pháretram, et arcum, et egrédere foras: cumque venátu áliquid apprehénderis,
4 Fac mihi inde pulméntum sicut velle me nosti, et affer ut cómedam: et benedícat tibi ánima mea ántequam móriar.
5 Quod cum audísset Rebécca, et ille abiísset in agrum ut jussiónem patris impléret,
6 Dixit fílio suo Jacob: Audívi patrem tuum loquéntem cum Esau fratre tuo, et dicéntem ei:
7 Affer mihi de venatióne tua, et fac cibos ut cómedam, et benedícam tibi coram Dómino ántequam moriar.
8 Nunc ergo fili mi, acquiésce consíliis meis;
9 Et pergens ad gregem, affer mihi duos hædos óptimos, ut fáciam ex eis escas patri tuo, quibus libénter véscitur:
10 Quas cum intúleris, et coméderit, benedícat tibi priúsquam moriátur.
V. Tu autem, Dómine, miserére nobis.
R. Deo grátias.

R. Tolle arma tua, pháretram et arcum, et affer de venatióne tua, ut cómedam:
* Et benedícat tibi ánima mea.
V. Cumque venátu áliquid attúleris, fac mihi inde pulméntum, ut cómedam.
R. Et benedícat tibi ánima mea.

V. Lass, o Herr, den Segen erteilen.
Benediktion. Mit ewigem Segen segne uns der ewige Vater. Amen.

Lesung 1
Lesson from the book of Genesis
Gen 27:1-10
1 Now Isaac was old, and his eyes were dim, and he could not see: and he called Esau, his elder son, and said to him: My son? And he answered: Here I am.
2 And his father said to him: Thou seest that I am old, and know not the day of my death.
3 Take thy arms, thy quiver, and bow, and go abroad: and when thou hast taken some thing by hunting,
4 Make me savoury meat thereof, as thou knowest I like, and bring it, that I may eat: and my soul may bless thee before I die.
5 And when Rebecca had heard this, and he was gone into the field to fulfill his father's commandment,
6 She said to her son Jacob: I heard thy father talking with Esau thy brother, and saying to him:
7 Bring me of thy hunting, and make me meats that I may eat, and bless thee in the sight of the Lord, before I die.
8 Now, therefore, my son, follow my counsel:
9 And go thy way to the flock, bring me two kids of the best, that I may make of them meat for thy father, such as he gladly eateth:
10 Which when thou hast brought in, and he hath eaten, he may bless thee before he die.
V. Du aber, Herr, erbarme dich unser.
R. Dank sei Gott.

R. Take thy weapons, thy quiver and thy bow, and bring me some of thy venison, that I may eat,
* and my soul may bless thee.
V. And when thou hast taken somewhat, make me thereof savoury meat, that I may eat.
R. And my soul may bless thee.
V. Jube, domne, benedícere.
Benedictio. Unigénitus Dei Fílius nos benedícere et adjuváre dignétur. Amen.

Lectio 2
Gen 27:11-20
11 Cui ille respóndit: Nosti quod Esau frater meus homo pilósus sit, et ego lenis:
12 Si attractáverit me pater meus, et sénserit, tímeo ne putet sibi voluísse illúdere, et indúcam super me maledictiónem pro benedictióne.
13 Ad quem mater: In me sit, ait, ista maledíctio, fili mi: tantum audi vocem meam, et pergens, affer quæ dixi.
14 Abiit, et áttulit, dedítque matri. Parávit illa cibos, sicut velle nóverat patrem illíus.
15 Et véstibus Esau valde bonis, quas apud se habébat domi, índuit eum:
16 Pelliculásque hædórum circúmdedit mánibus, et colli nuda protéxit.
17 Dedítque pulméntum, et panes, quos cóxerat, trádidit.
18 Quibus illátis, dixit: Pater mi! At ille respóndit: Audio. Quis es tu, fili mi?
19 Dixítque Jacob: Ego sum primogénitus tuus Esau: feci sicut præcepísti mihi: surge, sede, et cómede de venatióne mea, ut benedícat mihi ánima tua.
20 Rursúmque Isaac ad fílium suum: Quómodo, inquit, tam cito inveníre potuísti, fili mi? Qui respóndit: Volúntas Dei fuit ut cito occúrreret mihi quod volébam.
V. Tu autem, Dómine, miserére nobis.
R. Deo grátias.

R. Ecce odor fílii mei sicut odor agri pleni, cui benedíxit Dóminus: créscere te fáciat Deus meus sicut arénam maris:
* Et donet tibi de rore cæli benedictiónem.
V. Deus autem omnípotens benedícat tibi, atque multíplicet.
R. Et donet tibi de rore cæli benedictiónem.
V. Lass, o Herr, den Segen erteilen.
Benediktion. Der eingeborene Sohn Gottes geruhe uns den Segen zu geben und beizustehen. Amen.

Lesung 2
Gen 27:11-20
11 And he answered her: Thou knowest that Esau my brother is a hairy man, and I am smooth.
12 If my father shall feel me, and perceive it, I fear lest he will think I would have mocked him, and I shall bring upon me a curse instead of a blessing.
13 And his mother said to him: Upon me be this curse, my son: only hear thou my voice, and go, fetch me the things which I have said.
14 He went, and brought, and gave them to his mother. She dressed meats, such as she knew his father liked.
15 And she put on him very good garments of Esau, which she had at home with her:
16 And the little skins of the kids she put about his hands, and covered the bare of his neck.
17 And she gave him the savoury meat, and delivered him bread that she had baked.
18 Which when he had carried in, he said: My father? But he answered: I hear. Who art thou, my son?
19 And Jacob said: I am Esau thy firstborn: I have done as thou didst command me: arise, sit, and eat of my venison, that thy soul may bless me.
20 And Isaac said to his son: How couldst thou find it so quickly, my son? He answered: It was the will of God, that what I sought came quickly in my way.
V. Du aber, Herr, erbarme dich unser.
R. Dank sei Gott.

R. See the smell of my son is as the smell of a field which the Lord hath blessed. May my God multiply thee as the sand of the sea.
* And give thee a blessing of the dew of heaven.
V. And God Almighty bless thee, and multiply thee.
R. And give thee a blessing of the dew of heaven.
V. Jube, domne, benedícere.
Benedictio. Spíritus Sancti grátia illúminet sensus et corda nostra. Amen.

Lectio 3
Gen 27:21-29
21 Dixítque Isaac: Accéde huc ut tángam te, fili mi, et probem utrum tu sis fílius meus Esau, an non.
22 Accéssit ille ad patrem, et, palpáto eo, dixit Isaac: Vox quidem, vox Jacob est: sed manus, manus sunt Esau.
23 Et non cognóvit eum, quia pilósæ manus similitúdinem majóris exprésserant. Benedícens ergo illi,
24 Ait: Tu es fílius meus Esau? Respóndit: Ego sum.
25 At ille: Affer mihi, inquit, cibos de venatióne tua, fili mi, ut benedícat tibi ánima mea. Quos cum oblátos comedísset, óbtulit ei étiam vinum. Quo hausto,
26 Dixit ad eum: Accéde ad me, et da mihi ósculum, fili mi.
27 Accéssit, et osculátus est eum. Statímque ut sensit vestimentórum illíus flagrántiam, benedícens illi, ait: Ecce odor fílii mei sicut odor agri pleni, cui benedíxit Dóminus.
28 Det tibi Deus de rore cæli, et de pinguédine terræ abundántiam fruménti et vini.
29 Et sérviant tibi pópuli, et adórent te tribus: esto dóminus fratrum tuórum, et incurvéntur ante te fílii matris tuæ. Qui maledíxerit tibi, sit ille maledíctus: et qui benedíxerit tibi, benedictiónibus repleátur.
V. Tu autem, Dómine, miserére nobis.
R. Deo grátias.

R. Det tibi Deus de rore cæli et de pinguédine terræ abundántiam: sérviant tibi tribus et pópuli:
* Esto dóminus fratrum tuórum.
V. Et incurvéntur ante te fílii matris tuæ.
R. Esto dóminus fratrum tuórum.
V. Glória Patri, et Fílio, * et Spirítui Sancto.
R. Esto dóminus fratrum tuorum.
V. Lass, o Herr, den Segen erteilen.
Benediktion. Die Gnade des Heiligen Geistes erleuchte unsere Sinne und unsere Herzen. Amen.

Lesung 3
Gen 27:21-29
21 And Isaac said: Come hither, that I may feel thee, my son, and may prove whether thou be my son Esau, or not.
22 He came near to his father, and when he had felt him, Isaac said: The voice indeed is the voice of Jacob; but the hands are the hands of Esau.
23 He said: Art thou my son Esau? He answered: I am.
25 Then he said: Bring me the meats of thy hunting, my son, that my soul may bless thee. And when they were brought, and he had eaten, he offered him wine also, which after he had drunk,
26 He said to him: Come near me, and give me a kiss, my son.
27 He came near, and kissed him. And immediately as he smelled the fragrant smell of his garments, blessing him, he said: Behold the smell of my son is as the smell of a plentiful field, which Lord hath blessed.
28 God give thee the dew of heaven, and of the fatness of the earth, abundance of corn and wine.
29 And let peoples serve thee, and tribes worship thee: be thou lord of thy brethren, and let they mother's children bow down before thee. Cursed be he that curseth thee: and let him that blesseth thee be filled with blessings.
V. Du aber, Herr, erbarme dich unser.
R. Dank sei Gott.

R. God give thee of the dew of heaven and the fatness of the earth. Let people and nations serve thee.
* Be lord over thy brethren.
V. And let thy mother's sons bow down to thee.
R. Be lord over thy brethren.
V. Ehre sei dem Vater und dem Sohne * und dem Heiligen Geist.
R. Be lord over thy brethren.
Nocturn II.
Ant. Quam admirábile
Psalmus 8 [4]
8:2 Dómine, Dóminus noster, * quam admirábile est nomen tuum in univérsa terra!
8:2 Quóniam eleváta est magnificéntia tua, * super cælos.
8:3 Ex ore infántium et lacténtium perfecísti laudem propter inimícos tuos, * ut déstruas inimícum et ultórem.
8:4 Quóniam vidébo cælos tuos, ópera digitórum tuórum: * lunam et stellas, quæ tu fundásti.
8:5 Quid est homo quod memor es ejus? * aut fílius hóminis, quóniam vísitas eum?
8:6 Minuísti eum paulo minus ab Ángelis, glória et honóre coronásti eum: * et constituísti eum super ópera mánuum tuárum.
8:8 Ómnia subjecísti sub pédibus ejus, * oves et boves univérsas: ínsuper et pécora campi.
8:9 Vólucres cæli, et pisces maris, * qui perámbulant sémitas maris.
8:10 Dómine, Dóminus noster, * quam admirábile est nomen tuum in univérsa terra!
V. Glória Patri, et Fílio, * et Spirítui Sancto.
R. Sicut erat in princípio, et nunc, et semper, * et in sǽcula sæculórum. Amen.

Ant. Quam admirábile est nomen tuum, Dómine, in univérsa terra!
Nocturn II.
Ant. Wie prachtvoll
Psalm 8 [4]
8:1 O Herr, o unser Herr! * Wie prachtvoll leuchtet deine Majestät im ganzen Weltall!
8:2 Fürwahr dein Ruhm ist groß * und reicht hinauf bis zum Himmel.
8:3 Selbst aus dem Mund der Kinder an der Mutterbrust kannst du dich loben lassen, wenn die Feinde es nicht tun, * wodurch du ganz beschämst die trotz'gen Feinde.
8:4 Jedoch, wenn ich den Himmel anseh', dieses Prachtwerk deiner Finger dort, * den Mond und alle Sterne, die du angeheftet,
8:5 (Dann frag ich mich:) Was ist der Mensch, daß du seiner gedenkst, * so eine Menschenfrucht, daß du dich ihrer annimmst?
8:6 Du hast doch nahezu zum Weltherrn ihn gemacht, * mit solchem Glanz und solcher Bürde ihn umgeben.
8:7 Du hast zum Herrn ihn über deiner Hände Werke eingesetzt; * du machst ihm alles untertänig,
Die Schafe, alles Hausrind auch, * dazu das Wild des Feldes,
8:8 Die Vögel in den Himmelsräumen und die Fische in dem Meer, * und was nur einen Weg sich bahnt im Wasser.
8:9 O Herr, o unser Herr! * Wie ist doch deine Majestät so prachtvoll in dem ganzen Weltall!
V. Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geist.
R. Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.

Ant. Wie prachtvoll leuchtet deine Majestät im ganzen Weltall!
Ant. Sedísti super thronum
Psalmus 9(2-11) [5]
9:2 Confitébor tibi, Dómine, in toto corde meo: * narrábo ómnia mirabília tua.
9:3 Lætábor et exsultábo in te: * psallam nómini tuo, Altíssime.
9:4 In converténdo inimícum meum retrórsum: * infirmabúntur, et períbunt a fácie tua.
9:5 Quóniam fecísti judícium meum et causam meam: * sedísti super thronum, qui júdicas justítiam.
9:6 Increpásti gentes, et périit ímpius: * nomen eórum delésti in ætérnum, et in sǽculum sǽculi.
9:7 Inimíci defecérunt frámeæ in finem: * et civitátes eórum destruxísti.
9:8 Périit memória eórum cum sónitu: * et Dóminus in ætérnum pérmanet.
9:9 Parávit in judício thronum suum: * et ipse judicábit orbem terræ in æquitáte, judicábit pópulos in justítia.
9:10 Et factus est Dóminus refúgium páuperi: * adjútor in opportunitátibus, in tribulatióne.
9:11 Et sperent in te qui novérunt nomen tuum: * quóniam non dereliquísti quæréntes te, Dómine.
V. Glória Patri, et Fílio, * et Spirítui Sancto.
R. Sicut erat in princípio, et nunc, et semper, * et in sǽcula sæculórum. Amen.

Ant. Sedísti super thronum qui júdicas justítiam.
Ant. Du hast auf deinem Throne Platz genommen,
Psalm 9(2-11) [5]
9:2 Ich muß dich preisen, Herr, aus meinem vollen Herzen, * verkünden alle deine Wundertaten.
9:3 Ich bin durch dich so glücklich, daß ich hüpfen könnte, * wenn ich, o Höchster, dir zu Ehren singe.
9:4 Da du zurückgeschlagen meine Feinde * daß sie ermattet ganz vor deinem Blick verschwanden.
9:5 Ja, du hast mir mein Recht verschafft in meiner Sache, * du hast auf deinem Throne Platz genommen und nach Recht entschieden.
9:6 Als du die Rotten anfuhrst, kamen um die Frevler; * selbst ihren Namen hast du ausgetilgt für immer und für alle Zeiten.
9:7 Da brachen ganz der Feinde Spieße, * und ihre Burgen legtest du in Trümmer.
9:8 Das Andenken an sie ist wie ein Hauch vergangen, * Du aber, Herr, bleibst ewig.
9:9 Du hast auf Recht fest deinen Thron gegründet, † Du lenkest nun, wie sich's gehört, den Erdkreis, * du lenkest in Gerechtigkeit die Völker.
9:10 So bist du, Herr, für die Bedrängten eine Zuflucht, * ein Helfer in den Nöten, wenn Gefahr droht.
9:11 Drum müssen dir vertrauen alle, die dich kennen; * du läßt ja nie im Stich, o Herr, die dir die Treue halten.
V. Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geist.
R. Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.

Ant. Du hast auf deinem Throne Platz genommen, der du nach Recht entscheidest.
Ant. Exsúrge, Dómine,
Psalmus 9(12-21) [6]
9:12 Psállite Dómino, qui hábitat in Sion: * annuntiáte inter gentes stúdia ejus:
9:13 Quóniam requírens sánguinem eórum recordátus est: * non est oblítus clamórem páuperum.
9:14 Miserére mei, Dómine: * vide humilitátem meam de inimícis meis.
9:15 Qui exáltas me de portis mortis, * ut annúntiem omnes laudatiónes tuas in portis fíliæ Sion.
9:16 Exsultábo in salutári tuo: * infíxæ sunt gentes in intéritu, quem fecérunt.
9:16 In láqueo isto, quem abscondérunt, * comprehénsus est pes eórum.
9:17 Cognoscétur Dóminus judícia fáciens: * in opéribus mánuum suárum comprehénsus est peccátor.
9:18 Convertántur peccatóres in inférnum, * omnes gentes quæ obliviscúntur Deum.
9:19 Quóniam non in finem oblívio erit páuperis: * patiéntia páuperum non períbit in finem.
9:20 Exsúrge, Dómine, non confortétur homo: * judicéntur gentes in conspéctu tuo.
9:21 Constítue, Dómine, legislatórem super eos: * ut sciant gentes quóniam hómines sunt.
V. Glória Patri, et Fílio, * et Spirítui Sancto.
R. Sicut erat in princípio, et nunc, et semper, * et in sǽcula sæculórum. Amen.

Ant. Exsúrge, Dómine, non præváleat homo.
Ant. Auf also, o Herr,
Psalm 9(12-21) [6]
9:12 O singt dem Herrn zu Ehren, der auf Sion wohnet; * verkündet bei den Völkern seine Hulderweise.
9:13 Ja, er behält es im Gedächtnis sich, ihr Blut zu rächen; * er überhöret nicht der Bedrängten Flehen:
9:14 "Erbarm' dich unser, Herr (haben sie gebeten) , * sieh doch unsre Not von seiten unsrer Feinde.
9:15 Und heb' heraus uns aus des Todes Pforten, * Damit wir all dein Lob verkünden können in dem lieben Sion,
9:16 Frohlocken über deine Rettergnade, * wenn fest die Rotten stecken in der Falle, die sie hergerichtet,
9:16 Wenn in demselben Netz, das sie versteckt, * sich ihre eignen Füße fangen,
9:17 Damit man's anmerkt, daß der Herr Gericht hält, * wenn in dem eignen Machwerk sich verstricken diese Frevler."
9:18 Drum sinken alle Frevler in die Gräber, * die Rotten alle, die an Gott nicht denken;
9:19 Denn nie darf hilflos bleiben der Bedrängte, * die Hoffnung der Bedrängten darf niemals umsonst sein.
9:20 Auf, also Herr, laß nicht zu stark die Horde werden, * ihr Urteil sollen nun von dir bekommen diese Rotten.
9:21 Leg' ihnen, Herr, doch einen Zaum an, der sie bändigt, * damit die Horden einseh'n, daß sie bloß Menschenkräfte haben.
V. Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geist.
R. Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.

Ant. Auf also, o Herr, laß nicht zu stark die Horde werden.
V. Scápulis suis obumbrábit tibi.
R. Et sub pennis ejus sperábis.
V. O mache über mir ein Dach mit deinen Schwingen.
R. Und bring in Sicherheit mich unter deinen Flügeln.
Pater noster, qui es in cælis, sanctificétur nomen tuum: advéniat regnum tuum: fiat volúntas tua, sicut in cælo et in terra. Panem nostrum quotidiánum da nobis hódie: et dimítte nobis débita nostra, sicut et nos dimíttimus debitóribus nostris:
V. Et ne nos indúcas in tentatiónem:
R. Sed líbera nos a malo.
Absolutio. Ipsíus píetas et misericórdia nos ádjuvet, qui cum Patre et Spíritu Sancto vivit et regnat in sǽcula sæculórum. Amen.
Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name, dein Reich komme, dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden. Unser tägliches Brot gibt uns heute, und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
V. Und führe uns nicht in Versuchung:
R. Sondern erlöse uns von dem Bösen.
Absolution. Mag uns desjenigen Güte und Erbarmen beistehen, der mit dem Vater und dem Heiligen Geiste lebt und regiert in alle Ewigkeit. Amen.

V. Jube, domne, benedícere.
Benedictio. Deus Pater omnípotens sit nobis propítius et clemens. Amen.

Lectio 4
Ex libro sancti Augustíni Epíscopi contra mendacium
Cap. 10, tom. 4; post init.
Jacob quod matre fecit auctore, ut patrem fállere viderétur, si diligenter et fideliter attendátur, non est mendácium, sed mystérium. Quæ si mendacia dixérimus, omnes étiam parabolæ ac figuræ significandárum quarumcúmque rerum, quæ non ad proprietátem accipiéndæ sunt, sed in eis aliud ex alio est intelligéndum, dicéntur esse mendacia: quod absit omníno. Nam qui hoc putat, trópicis étiam tam multis locutiónibus ómnibus potest hanc importare calumniam; ita ut et hæc ipsa, quæ appellátur metáphora, hoc est, de re própria ad rem non propriam verbi alicujus usurpáta translátio, possit ista ratióne mendácium nuncupári.
V. Tu autem, Dómine, miserére nobis.
R. Deo grátias.

R. Dum exíret Jacob de terra sua, vidit glóriam Dei, et ait: Quam terríbilis est locus iste!
* Non est hic áliud, nisi domus Dei, et porta cæli.
V. Vere Deus est in loco isto, et ego nesciébam.
R. Non est hic áliud, nisi domus Dei, et porta cæli.

V. Lass, o Herr, den Segen erteilen.
Benediktion. Gott der allmächtige Vater mag uns gnädig und gütig sein. Amen.

Lesung 4
From the Book against Lying written by St. Augustine, Bishop of Hippo.
Ch. ix, tom. 4
If we consider faithfully and carefully what it was that Jacob did by the advice of his mother, and wherein he seemeth to have deceived his father, it will appear that (it hath an aspect in which) it is not a lie, but an allegory. If we denounce this (its mystic sense) as a lie, then must we also give the name of lies to even all parable, and to every figure devised to set forth the nature of anything, which is not to be taken in its literal sense, but in which one thing is to be understood under the name of another. And this be far from us. Whoso should do this, would bring the charge of falsehood against very many figures of speech, including that one called metaphor (in which a word is transferred from that meaning which belongeth to it, to some other) to which would, by such reasoning, be given the name of a lie.
V. Du aber, Herr, erbarme dich unser.
R. Dank sei Gott.

R. As Jacob went out from his own land, he saw the glory of God, and said: How dreadful is this place.
* This is none other but the house of God and this is the gate of heaven.
V. Surely God is in this place, and I knew it not.
R. This is none other but the house of God and this is the gate of heaven.
V. Jube, domne, benedícere.
Benedictio. Christus perpétuæ det nobis gáudia vitæ. Amen.

Lectio 5
Quæ significántur enim, útique ipsa dicúntur: putántur autem mendacia, quóniam non ea quæ vere significántur, dicta intelligúntur; sed ea, quæ falsa sunt, dicta esse credúntur. Hoc ut exemplis fiat planius, idípsum quod Jacob fecit, attende. Hædínis certe pellibus membra contéxit. Si causam próximam requirámus, mentitum putábimus: hoc enim fecit, ut putarétur esse qui non erat. Si autem hoc factum ad illud, propter quod significándum revéra factum est, referátur: per hædinas pelles, peccáta; per eum vero, qui eis se opéruit, ille significátus est, qui non sua, sed aliena peccáta portávit.
V. Tu autem, Dómine, miserére nobis.
R. Deo grátias.

R. Si Dóminus Deus meus fúerit mecum in via ista, per quam ego ámbulo, et custodíerit me, et déderit mihi panem ad edéndum, et vestiméntum quo opériar, et revocáverit me cum salúte:
* Erit mihi Dóminus in refúgium, et lapis iste in signum.
V. Surgens ergo mane Jacob, tulit lápidem quem supposúerat cápiti suo, et eréxit in títulum, fundénsque óleum désuper, dixit.
R. Erit mihi Dóminus in refúgium, et lapis iste in signum.
V. Lass, o Herr, den Segen erteilen.
Benediktion. Christus gewähre uns die Freuden des ewigen Lebens. Amen.

Lesung 5
The deep meaning is given; but what is considered is the lie because men do not understand the way in which that signification, which is a truth, is set forth but the falsehood is plainly expressed, and believed. That we may understand this more plainly by taking some points in illustration, consider with me what Jacob did. It is certain that he covered his limbs with the skins of goats. If we consider his object in point of fact, we shall find that it was to lie, because he did this that he might be thought to be he who he was not. But if we consider this his deed in that deep typical sense which it undoubtedly possesseth, we find that by the goat-skins are represented sins, and by him who covered himself therewith Him Who bore not His own sins, but the sins of others.
V. Du aber, Herr, erbarme dich unser.
R. Dank sei Gott.

R. If the Lord my God will be with me, in this way that I go, and will keep me, and will give me bread to eat, and raiment to put on, and will bring me again safely.
* The Lord shall be my refuge, and this stone shall be a sign.
V. So Jacob rose up early in the morning, and took the stone that he had put for his pillow, and set it up for a pillar, and poured oil upon the top of it, and said:
R. The Lord shall be my refuge, and this shall be a sign.
V. Jube, domne, benedícere.
Benedictio. Ignem sui amóris accéndat Deus in córdibus nostris. Amen.

Lectio 6
Verax ergo significátio nullo modo mendácium recte dici potest: ut autem in facto, ita et in verbo. Nam cum ei pater dixísset: Quis es tu, fili? ille respóndit: Ego sum Esau primogénitus tuus. Hoc si referátur ad duos illos géminos, mendácium vidébitur: si autem ad illud, propter quod significándum ista gesta díctaque conscripta sunt; ille est hic intelligendus in corpore suo, quod est ejus Ecclésia, qui de hac re loquens, ait: Cum vidéritis Abraham, et Isaac et Jacob et omnes Prophétas in regno Dei, vos autem expelli foras. Et, Venient ab Oriénte et Occidénte, et Aquilóne et Austro, et accúmbent in regno Dei. Et, Ecce sunt novíssimi qui erant primi: et sunt primi, qui erant novíssimi. Sic enim quodámmodo minor majóris primátum frater ábstulit, atque in se tránstulit fratris.
V. Tu autem, Dómine, miserére nobis.
R. Deo grátias.

R. Erit mihi Dóminus in Deum, et lapis iste quem eréxi in títulum, vocábitur domus Dei: et de univérsis quæ déderis mihi,
* Décimas et hóstias pacíficas ófferam tibi.
V. Si revérsus fúero próspere ad domum patris mei.
R. Décimas et hóstias pacíficas ófferam tibi.
V. Glória Patri, et Fílio, * et Spirítui Sancto.
R. Décimas et hóstias pacíficas ófferam tibi.
V. Lass, o Herr, den Segen erteilen.
Benediktion. Das Feuer seiner Liebe möge Gott in unseren Herzen aufglühen lassen. Amen.

Lesung 6
It is impossible to apply the term a "lie" to that mystic aspect of this transaction in which it was true and such an aspect there is, not only in the acts, but in the words. When Isaac said to Jacob: "Who art thou, my son" and Jacob answered: “I am Esau, thy first-born”, if we take this in its sense relative to the two brothers, it will be apparent that it was a lie. If, however, we look at it relatively to that for the sake of which these words and deeds were written down, we shall see that Christ is here signified in His mystic body, the Church. Concerning her, (the younger covenant,) He saith (to them of the older covenant): "Ye shall see Abraham, and Isaac, and Jacob, and all the Prophets in the kingdom of God, and you yourselves thrust out. And they shall come from the east, and from the west, and from the north, and from the south, and shall sit down in the kingdom of God. And, behold, there are last which shall be first, and there are first which shall be last." Luke xiii. 28-30. Thus did the younger take away the title and inheritance from the elder, and acquire it to himself.
V. Du aber, Herr, erbarme dich unser.
R. Dank sei Gott.

R. The Lord shall be my God, and this stone, which I have set for a pillar, shall be called God's house, and of all that Thou shalt give me;
* I will offer tithes and peace-offerings to thee.
V. If I come again to my father's house in peace.
R. I will offer tithes and peace-offerings unto thee.
V. Ehre sei dem Vater und dem Sohne * und dem Heiligen Geist.
R. I will offer tithes and peace-offerings unto thee.
Nocturn III.
Ant. Ut quid, Dómine,
Psalmus 9(22-32) [7]
9:22 Ut quid, Dómine, recessísti longe, * déspicis in opportunitátibus, in tribulatióne?
9:23 Dum supérbit ímpius, incénditur pauper: * comprehendúntur in consíliis quibus cógitant.
9:24 Quóniam laudátur peccátor in desidériis ánimæ suæ: * et iníquus benedícitur.
9:25 Exacerbávit Dóminum peccátor, * secúndum multitúdinem iræ suæ non quǽret.
9:26 Non est Deus in conspéctu ejus: * inquinátæ sunt viæ illíus in omni témpore.
9:26 Auferúntur judícia tua a fácie ejus: * ómnium inimicórum suórum dominábitur.
9:27 Dixit enim in corde suo: * Non movébor a generatióne in generatiónem sine malo.
9:28 Cujus maledictióne os plenum est, et amaritúdine, et dolo: * sub lingua ejus labor et dolor.
9:29 Sedet in insídiis cum divítibus in occúltis: * ut interfíciat innocéntem.
9:30 Óculi ejus in páuperem respíciunt: * insidiátur in abscóndito, quasi leo in spelúnca sua.
9:30 Insidiátur ut rápiat páuperem: * rápere páuperem, dum áttrahit eum.
9:31 In láqueo suo humiliábit eum: * inclinábit se, et cadet, cum dominátus fúerit páuperum.
9:32 Dixit enim in corde suo: Oblítus est Deus, * avértit fáciem suam ne vídeat in finem.
V. Glória Patri, et Fílio, * et Spirítui Sancto.
R. Sicut erat in princípio, et nunc, et semper, * et in sǽcula sæculórum. Amen.

Ant. Ut quid, Dómine, recessísti lónge?
Nocturn III.
Ant. Weshalb, o Herr,
Psalm 9(22-32) [7]
9:22 Weshalb, o Herr, † hältst du so weit zurück dich, * und übersiehst uns ganz in unsern Nöten und Gefahren?
9:23 Wo bei dem Übermut der Frevler die Bedrängten Feuerqualen leiden, * da sie gefangen werden in den Ränken, welche jene brüten.
9:24 Sieh, wie die Frevler prahlen mit den Plänen ihres Herzens, * wie Bösewichten alles sich in Segen wandelt.
9:25 Es fordert dich, o Herr, heraus der Frevler, * wenn er im Übermaß der Leidenschaft sich denkt: "Er achtet ja auf gar nichts;"
9:26 Wenn's keinen Gott für sie gibt; * drum sind auch ihre Taten jederzeit voll von Gemeinheit.
9:26 Es sind vor ihrem Blick verborgen deine Strafgerichte, * da soe alle überwinden, die sich gegen sie erheben.
9:27 Sie bilden sich nun ein in ihren Herzen: * Wir bleiben ohne Schaden, sind auf ewig sicher vor der Strafe."
9:28 Drum trieft ihr Mund ganz von Verwünschung und von Kränkung und von Schalkheit, * in ihrem Sinn ist Schadensucht und Bosheit.
9:29 Sie liegen ganz versteckt im Hinterhalt wie Diebe, * um die andern schuldlos totzuschlagen.
9:30 Ihr Blick ist auf die Wehrlosen gerichtet. * Sie lauern im Verborgnen, wie ein Leu in seiner Höhle;
9:30 Sie lauern, um den Wehrlosen zu packen, * ja, den Wehrlosen zu packen dadurch, daß sie ihn mit ihrem Netz umschlingen.
9:31 Sie werfen ihn zu Boden, stürzen über ihn und fallen auf ihn; so überwinden sie den Armen.
9:32 Sie bilden sich ja ein in ihrem Herzen: * "Gott beachtet dies nicht, er hat sein Antlitz abgewandt und sieht nun gar nichts."
V. Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geist.
R. Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.

Ant. Weshalb, o Herr, hältst du soweit zurück dich?
Ant. Exsúrge,
Psalmus 9(33-39) [8]
9:33 Exsúrge, Dómine Deus, exaltétur manus tua: * ne obliviscáris páuperum.
9:34 Propter quid irritávit ímpius Deum? * dixit enim in corde suo: Non requíret.
9:35 Vides quóniam tu labórem et dolórem consíderas: * ut tradas eos in manus tuas.
9:35 Tibi derelíctus est pauper: * órphano tu eris adjútor.
9:36 Cóntere brácchium peccatóris et malígni: * quærétur peccátum illíus, et non inveniétur.
9:37 Dóminus regnábit in ætérnum, et in sǽculum sǽculi: * períbitis, gentes, de terra illíus.
9:38 Desidérium páuperum exaudívit Dóminus: * præparatiónem cordis eórum audívit auris tua.
9:39 Judicáre pupíllo et húmili, * ut non appónat ultra magnificáre se homo super terram.
V. Glória Patri, et Fílio, * et Spirítui Sancto.
R. Sicut erat in princípio, et nunc, et semper, * et in sǽcula sæculórum. Amen.

Ant. Exsúrge, Dómine Deus, exaltétur manus tua.
Ant. Steh auf,
Psalm 9(33-39) [8]
9:33 Drum auf, o Herr und Gott, erhebe deine Faust doch, * und laß nicht unbeachtet diese Armen.
9:34 Wie kommen diese Frevler denn dazu, o Gott, dich so zu reizen, * ja selbst in ihrem Sinn sich einzubilden: "Er beachtet gar nichts."
9:35 Du mußt das sehen, ja, du achtest doch genau auf die Gewalttat und die Quälereien * und nimmst in deine Hand sie.
9:35 Auf dich sind doch die Armen angewiesen; * den Hilflosen bist doch du der Helfer.
9:36 Zermalm' die Arme dieser niederträchtigen Frevler, * daß, wenn man sucht, ob sie ein Unheil angerichtet, nichts gefunden werde.
9:37 O Herr, der König sollst auf ewig und für alle Zeiten du sein; * ganz ausgerottet werden müßt ihr Horden, daß ihr niemals in sein Land hineinkommt.
9:38 Die heißen Bitten der Bedrängten mußt du, Herr, erhören; * die Seufzer ihrer Herzen muß dein Ohr vernehmen.
9:39 Sei also Rächer der Verlass'nen und Bedrängten, * daß niemals mehr ein Unhold übermütig wird im Lande.
V. Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geist.
R. Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.

Ant. Steh auf, o Herr und Gott, erhebe deine Faust doch.
Ant. Justus Dóminus
Psalmus 10 [9]
10:2 In Dómino confído: quómodo dícitis ánimæ meæ: * Tránsmigra in montem sicut passer?
10:3 Quóniam ecce peccatóres intendérunt arcum, paravérunt sagíttas suas in pháretra, * ut sagíttent in obscúro rectos corde.
10:4 Quóniam quæ perfecísti, destruxérunt: * justus autem quid fecit?
10:5 Dóminus in templo sancto suo, * Dóminus in cælo sedes ejus.
10:5 Óculi ejus in páuperem respíciunt: * pálpebræ ejus intérrogant fílios hóminum.
10:6 Dóminus intérrogat justum et ímpium: * qui autem díligit iniquitátem, odit ánimam suam.
10:7 Pluet super peccatóres láqueos: * ignis, et sulphur, et spíritus procellárum pars cálicis eórum.
10:8 Quóniam justus Dóminus, et justítias diléxit: * æquitátem vidit vultus ejus.
V. Glória Patri, et Fílio, * et Spirítui Sancto.
R. Sicut erat in princípio, et nunc, et semper, * et in sǽcula sæculórum. Amen.

Ant. Justus Dóminus et justítiam diléxit.
Ant. Gerecht bleibt stets der Herr
Psalm 10 [9]
10:2 Auf den Herrn vertrau ich; wie könnt also ihr mir raten: * "Flieh in das Gebirge", gleich, als wäre ich ein scheues Vöglein?
10:3 Freilich seh ich, wie die Bösewichte ihren Bogen spannen, ihre Pfeile schon bereit im Köcher halten, * um auf Menschen im Versteck zu schießen, die nichts Böses sinnen.
10:4 Ja, sie richten das bisher Erreichte ganz zugrunde, * was soll ich, sein Diener, denn dagegen tuen?
10:5 Noch wohnt ja der Herr in seinem heiligen Tempel, * noch hat seinen Thron der Herr im Himmel.
10:5 Noch ist um die Wehrlosen besorgt sein Auge, * und sein Blick gibt acht auf arme Menschenkinder.
10:6 Es durchforscht der Herr die Guten und die Bösen; * also wer gern Unrecht zufügt, zeigt als Feind sich seiner selber.
10:7 Läßt einmal der Herr auf solche Frevler schlingend sich die Blitze niedersausen, * können sie im Feuer, Schwefel, Sturm und Wetter ihren Teil sich holen.
10:8 Ja, gerecht bleibt stets der Herr, und er gefällt sich im gerechten Handeln, * auf das Rechte sieht sein Blick mit Freude.
V. Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geist.
R. Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.

Ant. Gerecht bleibt stets der Herr und er gefällt sich im gerechten Handeln.
V. Scuto circúmdabit te véritas ejus.
R. Non timébis a timóre noctúrno.
V. Wie mit einem Schild mag seine Güte dich umgeben.
R. Auf daß du selbst des Nachts nichts brauchst zu fürchten.
Pater noster, qui es in cælis, sanctificétur nomen tuum: advéniat regnum tuum: fiat volúntas tua, sicut in cælo et in terra. Panem nostrum quotidiánum da nobis hódie: et dimítte nobis débita nostra, sicut et nos dimíttimus debitóribus nostris:
V. Et ne nos indúcas in tentatiónem:
R. Sed líbera nos a malo.
Absolutio. A vínculis peccatórum nostrórum absólvat nos omnípotens et miséricors Dóminus. Amen.
Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name, dein Reich komme, dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden. Unser tägliches Brot gibt uns heute, und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
V. Und führe uns nicht in Versuchung:
R. Sondern erlöse uns von dem Bösen.
Absolution. Von den Banden unserer Sünden möge uns der allmächtige und barmherzige Gott frei machen. Amen.

V. Jube, domne, benedícere.
Benedictio. Evangélica léctio sit nobis salus et protéctio. Amen.

Lectio 7
Léctio sancti Evangélii secúndum Matthǽum
Matt 17:1-9
In illo témpore: Assúmpsit Jesus Petrum, et Jacóbum, et Joánnem fratrem ejus, et duxit illos in montem excélsum seórsum: et transfigurátus est ante eos. Et réliqua.

De Homilía sancti Leónis Papæ
Ex Homil. de Transfiguratione Domini
Assúmpsit Jesus Petrum, et Jacóbum, et fratrem ejus Joánnem, et conscénso cum eis seórsum monte præcélso, claritátem suæ glóriæ demonstrávit: quia licet intellexíssent in eo majestátem Dei, ipsíus tamen córporis, quo divínitas tegebátur, poténtiam nesciébant. Et ídeo próprie signantérque promíserat, quosdam de astántibus discípulis non prius gustáre mortem, quam vidérent Fílium hóminis veniéntem in regno suo, id est, in régia claritáte, quam spiritáliter ad natúram suscépti hóminis pertinéntem, his tribus viris vóluit esse conspícuam. Nam illam ipsíus Deitátis ineffábilem et inaccessíbilem visiónem, quæ in ætérnam vitam mundis corde servátur, nullo modo mortáli adhuc carne circúmdati intuéri póterant et vidére.
V. Tu autem, Dómine, miserére nobis.
R. Deo grátias.

R. Dixit Angelus ad Jacob:
* Dimítte me, auróra est. Respóndit ei: Non dimíttam te, nisi benedíxeris mihi. Et benedíxit ei in eódem loco.
V. Cumque surrexísset Jacob, ecce vir luctabátur cum eo usque mane: et cum vidéret quod eum superáre non posset, dixit ad eum.
R. Dimítte me, auróra est. Respóndit ei: Non dimíttam te, nisi benedíxeris mihi. Et benedíxit ei in eódem loco.

V. Lass, o Herr, den Segen erteilen.
Benediktion. Was wir vom Evangelium lesen, möge uns zum Heile und zum Schutze sein. Amen.

Lesung 7
From the Holy Gospel according to Matthew
Matt 17:1-9
At that time, Jesus taketh unto him Peter and James, and John his brother, and bringeth them up into a high mountain apart: And he was transfigured before them. And so on.

Homily by Pope St. Leo the Great.
From a homily on the Transfiguration of the Lord
Jesus took Peter, and James, and John his brother, and brought them up into an exceeding high mountain apart, and manifested forth the brightness of His glory. Hitherto, though they understood that there was in Him the Majesty of God, they knew not the power of that Body which veiled the Godhead. And therefore He had individually and markedly promised to some of the disciples that had stood by Him Matth. xvi. 28 that they should “not taste of death till they had seen the Son of Man coming in His kingdom”, that is, in the kingly splendour, which is the right of the Manhood taken into God, and which He willed to make visible to those three men. This it was that they saw, for the unspeakable and unapproachable vision of the Godhead Himself which will be the everlasting life of the pure in heart, Matth. v. 8 can no man, who is still burdened with a dying body, see and live.
V. Du aber, Herr, erbarme dich unser.
R. Dank sei Gott.

R. The Angel said unto Jacob
* Let me go, for the day breaketh. And he said: I will not let thee go, except thou bless me. And he blessed him there.
V. And when Jacob arose, behold there wrestled a man with him, until the breaking of the day and, when he saw that he prevailed not, he said unto him
R. Let me go, for the day breaketh. And he said: I will not let thee go, except thou bless me. And he blessed him there.
V. Jube, domne, benedícere.
Benedictio. Divínum auxílium máneat semper nobíscum. Amen.

Lectio 8
Dicénte Patre: Hic est Fílius meus diléctus, in quo mihi bene complácui, ipsum audíte: nonne evidénter audítum est: Hic est Fílius meus, cui ex me et mecum esse sine témpore est? quia nec genitor genito prior, nec génitus est genitore posterior. Hic est Fílius meus, quem a me non séparat Deitas, non dívidit potéstas, non discérnit æternitas. Hic est Fílius meus, non adoptivus, sed proprius: non aliunde creatus, sed ex me génitus: nec de alia natúra mihi factus comparábilis, sed de mea esséntia mihi natus æqualis.
V. Tu autem, Dómine, miserére nobis.
R. Deo grátias.

R. Vidi Dóminum fácie ad fáciem:
* Et salva facta est ánima mea.
V. Et dixit mihi: Nequáquam vocáberis Jacob, sed Israël erit nomen tuum.
R. Et salva facta est ánima mea.
V. Lass, o Herr, den Segen erteilen.
Benediktion. Mag Gottes Hilfe immer bei uns bleiben. Amen.

Lesung 8
When the Father saith: “This is My beloved Son, in Whom I am well pleased; hear ye Him” did they not plainly hear Him say: “This is My Son, Whose it is to be of Me and with Me without all time. For neither is He That begetteth, before Him That is begotten, neither He That is begotten, after Him That begetteth Him.” This is My Son between Whom and Me, to be God is not a point of difference to be Almighty, a point of separation nor to be Eternal, a point of distinction. "This is My Son not by adoption, but My very Own; not created from, or of another substance, or out of nothing, but begotten of Me not of another nature, and made like unto Me, but of Mine own Being, born of Me, equal unto Me.”
V. Du aber, Herr, erbarme dich unser.
R. Dank sei Gott.

R. I have seen God face to face;
* And my life is preserved.
V. And he said unto me: thy name shall be called no more Jacob, but Israel shall be thy name.
R. And my life is preserved.
V. Jube, domne, benedícere.
Benedictio. Ad societátem cívium supernórum perdúcat nos Rex Angelórum. Amen.

Lectio 9
Hic est Fílius meus, per quem ómnia facta sunt, et sine quo factum est nihil: qui ómnia quæ facio, simíliter facit; et quidquid óperor, inseparabíliter mecum atque indifferenter operátur. Hic est Filius meus, qui eam, quam mecum habet æqualitátem, non rapína appétiit, nec usurpatióne præsumpsit: sed manens in forma glóriæ meæ, ut ad reparándum genus humánum exsequerétur commune consílium, usque ad formam servilem inclinávit incommutábilem Deitátem. Hunc ergo, in quo mihi per ómnia bene complaceo, et cujus prædicatióne manifestor, cujus humilitate claríficor, incunctanter audíte: quia ipse est véritas et vita, ipse virtus mea atque sapiéntia.
V. Tu autem, Dómine, miserére nobis.
R. Deo grátias.

R. Cum audísset Jacob quod Esau veníret contra eum, divísit fílios suos et uxóres, dicens: Si percússerit Esau unam turmam, salvábitur áltera.
* Líbera me, Dómine, qui dixísti mihi: * Multiplicábo semen tuum sicut stellas cæli, et sicut arénam maris, quæ præ multitúdine numerári non potest.
V. Dómine, qui dixísti mihi, Revértere in terram nativitátis tuæ: Dómine, qui pascis me a juventúte mea.
R. Líbera me, Dómine, qui dixísti mihi.
V. Glória Patri, et Fílio, * et Spirítui Sancto.
R. Multiplicábo semen tuum sicut stellas cæli, et sicut arénam maris, quæ præ multitúdine numerári non potest.
V. Lass, o Herr, den Segen erteilen.
Benediktion. Zur Gemeinschaft mit den oben lebenden Bürgern möge uns der Herr der Engel führen. Amen.

Lesung 9
“This is My Son by Whom all things were made, and without Whom was not anything made that was made, John i. 3 Who maketh likewise all things whatsoever I make and what things soever I do He doeth likewise, v. 19, inseparably and indifferently." This is My Son Who thought it not robbery, nor hath taken it by violence, to be equal with Me, but, abiding still in the form of My glory, that He may fulfill Our common decree for the restoration of mankind, hath bowed the unchangeable Godhead even to the form of a servant. Phil, ii. 6, 7. Him therefore in Whom I am in all things well pleased, by Whose preaching I am manifested, and by Whose lowliness I am glorified, Him instantly hear ye. For He is the Truth and the Life, John xiv. 6, My Power, and My Wisdom. 1 Cor. i. 24.
V. Du aber, Herr, erbarme dich unser.
R. Dank sei Gott.

R. When Jacob heard that Esau came to meet him, he divided his sons and his wives, saying: If Esau smite the one company, then the other shall escape.
* Deliver me, O Lord, Who saidst unto me: I will multiply thy seed as the stars of heaven, and as the sand of the sea, which cannot be numbered for multitude.
V. O Lord, Who saidst unto me: Return unto thy country O Lord, Which feedest me still from my youth up.
R. Deliver me, O Lord, Who saidst unto me:
V. Ehre sei dem Vater und dem Sohne * und dem Heiligen Geist.
R. I will multiply thy seed as the stars of heaven, and as the sand of the sea, which cannot be numbered for multitude.
Reliqua omittuntur, nisi Laudes separandae sint.
Das Folgende betet man nur, wenn sich die Laudes nicht unmittelbar anschließen.
Oratio {ex Proprio de Tempore}
V. Dómine, exáudi oratiónem meam.
R. Et clamor meus ad te véniat.
Orémus.
Deus, qui cónspicis omni nos virtúte destítui: intérius exteriúsque custódi; ut ab ómnibus adversitátibus muniámur in córpore, et a právis cogitatiónibus mundémur in mente.
Per Dóminum nostrum Jesum Christum, Fílium tuum: qui tecum vivit et regnat in unitáte Spíritus Sancti, Deus, per ómnia sǽcula sæculórum.
R. Amen.
Oration {aus dem Proprium des Herrenjahres}
V. O Herr, erhöre mein Gebet.
R. Und lass mein Rufen zu dir kommen.
Lasset uns beten.
O God, Who seest that we have no power of ourselves to help ourselves, keep us both outwardly in our bodies, and inwardly in our souls, that we may be defended from all adversities which may happen to the body, and from all evil thoughts which may assault and hurt the soul.
Durch unseren Herrn Jesus Christus, deinen Sohn, der mit dir lebt und herrscht in der Einheit des Heiligen Geistes, Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit.
R. Amen.
Conclusio
V. Dómine, exáudi oratiónem meam.
R. Et clamor meus ad te véniat.
V. Benedicámus Dómino.
R. Deo grátias.
V. Fidélium ánimæ per misericórdiam Dei requiéscant in pace.
R. Amen.
Abschluss
V. O Herr, erhöre mein Gebet.
R. Und lass mein Rufen zu dir kommen.
V. Singet Lob und Preis.
R. Dank sei Gott, dem Herrn.
V. Die Seelen der Gläubigen mögen durch die Barmherzigkeit Gottes ruhen in Frieden.
R. Amen.

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